Schulplatzmiete 2012

Event

am Fr, 17. Februar, 19:30 Uhr, im Schauspielhaus

Was geschieht eigentlich bei dieser merkwürdigen Veranstaltung, die wir „Theater“ nennen? Ein Mann betritt eine Bühne, davor sitzt ein Haufen fremder Menschen, die mehr oder weniger auf das vorbereitet sind, was sie erwartet. Das Licht geht an und der Mensch auf den Brettern beginnt zu sprechen und zu handeln. Und was sich aus den Worten, die auswendig gelernt, und aus den Aktionen des Mannes, die hundertfach geprobt sind, zusammensetzt, nennen wir eine Aufführung. Oder ist alles viel komplizierter? John Clancys Monolog für einen genialen (Schau)Spieler ist eine ebenso brillant intelligente wie höchst komische Auseinandersetzung mit einem Medium, das ständig lügt und immer wahrhaftig ist.










Damals wurde es irgendwie heller

am Fr, 30. März, 19:30, in den Kammerspielen

ICH
Früher hatten wir Ideale
ER
Was weißt du von Idealen. Bist du je Taxi gefahren. Hast du nur einen Tag in einem Plattenladen gearbeitet, hast du auch nur einen Parteitag durchgestanden wie diesen hier, hast du je flammende Reden gehalten
ICH
Ideal wäre jetzt ein Bier

ICH und ER. Lebensmenschen. Freunde, vielleicht. Vielleicht Konkurrenten. Post-68er. ER wollte schon immer alles – die Welt retten, Schönes schaffen, engagiert und erfolgreich sein. Ein Idealist? ICH hat sich immer drangehängt – an den Freund, an Frauen, an den Zeitgeist. Ein Zuschauer? Beide haben ihre Leben miteinander ohneeinander verbracht, sind sich immer wieder begegnet und haben sich doch aus den Augen verloren. Sie haben dieselbe Frau geliebt, mit denselben Freunden gestritten und sind doch völlig unterschiedliche Wege gegangen auf der Suche nach dem Glück. Jetzt, nach dem glänzenden Absturz aus einer beispiellosen politischen Karriere, bestellt ER ICH zu einem Treffen an einen ganz besonderen Ort. Wo war das Leben? Was haben sie gesucht? Und wie haben sie sich gefunden?

„Damals wurde es irgendwie heller“ ist ein Stück über die Sehnsucht nach der Liebe und dem Tod - das Panorama einer Generation, die lebhafte Träume vom Aufbruch hatte und sich in der dumpfen Beliebigkeit wiederfindet.

Nach „Ich bin da“ im Rahmen des Uraufführungsprojekts „Paradiesische Zustände“ ist dies das zweite Auftragswerk, das Lukas Hammerstein für das Nürnberger Schauspiel geschrieben hat. Der Münchner Schriftsteller, selbst Jahrgang 1958, hat neben Essays, Rundfunkfeatures und politischen Feuilletons zahlreiche Romane veröffentlicht, zuletzt „Wo wirst du sein“. „Mehr als andere Schriftsteller dieser Generation tritt Hammerstein über das Generationenspezifische hinaus als Seismograph der Zeitgeschichte auf, der eigene literarische Techniken entwickelt, die der komplexen Thematik gerecht werden können.“ (WDR)
Informationen für Bewerber und Interessenten

Das Kolleg wird 50

– Jubiläums-Festakt und Schulfest am Mi, den 11. Juli 2012





Bei uns können junge Erwachsene, die bereits berufstätig waren, in drei Jahren die allgemeine Hochschulreife (Abitur) erwerben, die zum Studium an allen Universitäten und Technischen Hochschulen berechtigt.


Aufnahme in den Vorkurs

Aufnahme in die 1. Jahrgangsstufe (E-Phase)
empfohlen wird:
  • eine Monitorauflösung von 1024x768 Pixel